Kurze Geschichte des Rheins

Der Rhein ist einer der Hauptströme Mittel- und Westeuropas. Er hat eine Gesamtlänge von 1320 km, sein Stromgebiet umfasst 198.735 qkm und er ist der verkehrsreichste Strom Europas. Der Rhein entspringt in der Übergangszone von den West- zu den Ostalpen und mündet in die Nordsee. Er durchquert folgende Länder: Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich und die Niederlande. Die Geschichte des Rheins geht bis ins Miozän vor ca. 12 Millionen Jahren zurück. Man vermutet, dass der Urrhein im Gebiet des Kaiserstuhlmassivs entsprungen ist. Dieser Fluss bedeckte andere Regionen als der heutige Rhein, er kam zum Beispiel mit Mainz nicht in Kontakt. Die breiten Täler des Rheins tragen Spuren von geologischen und geomorphologischen Vorgängen. In den ältesten Zeiten floss der Strom in Mäandern, bewirkt von Senkungen und Hebungen der durchquerten Gebiete. Die Tektonik und die Eiszeit hatten zudem sichtbare Einwirkungen auf die Flussterassen. Seit der Zeit der Römer hatte der Rhein eine besondere Bedeutung für den Handel. Damals wurden die Güter mit Segelschiffen transportiert. Heute ist dieser Strom der billigste Transportweg für Massengüter. Die wichtigsten Häfen des Rheins befinden sich am Ober- und am Niederrhein.

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