Düsseldorf am schönen Rhein gelegen muss sich, besonders von Kölner Seite, immer wieder den Vorwurf gefallen lassen, sich selbst ein bisschen zu wichtig zu nehmen und die Nase einfach ein Stückchen höher zu tragen als der Rest des doch eher als bodenständig und umgänglich bekannten Rheinlands. Ob das nun stimmt oder nicht, muss jeder selber entscheiden, Fakt ist, dass Düsseldorf durchaus Grund dazu hat, stolz auf das zu sein, was die Stadt ausmacht. Denn Düsseldorf ist weit mehr als nur eine schöne Stadt am Rhein und Hauptstadt des Landes Nordrhein-Westfalen. Unangefochten ist z.B. seine Stellung unter den so genannten „Big Five“ in Deutschland, den deutschen Städten, denen in wirtschaftlicher, kultureller und politischer Hinsicht die meiste Bedeutung bei bemessen wird. Das merkt man sehr schön immer dann, wenn man einem nicht-Europäer erzählt, dass man aus Deutschland kommt und diesem als Wohnsitz-Optionen dann Berlin, München und Düsseldorf einfallen. Von dieser internationalen und nationalen Bedeutung der Stadt einmal ganz abgesehen, ist Düsseldorf aber auch aus ganz trivialen Gründen in touristischer Hinsicht sehr beliebt. Kurz gesagt: Düsseldorf ist schön. An einem sonnigen Tag am Rheinufer zu sitzen und dem bunten Treiben einer Großstadt zuzusehen, die zwar urbane Modernität ausstrahlt, das Schmutzige, Graue und Hektische des Großstadtlebens aber erfolgreich kleinhält, hat schon etwas, dem sich die wenigsten entziehen können – nicht einmal die Kölner.
Düsseldorf wartet mit jeder Menge erstklassigen Museen, mehreren Theatern und unzähligen weiteren kulturellen Einrichtungen auf. Es gibt vier Hochschulen, von denen mindestens die Heinrich-Heine-Uni und die Kunstakademie mit einem hervorragenden Ruf glänzen. Modeliebhaber, die sich sonst in New York oder Paris die Zeit vertreiben, bekommen auf der Königsallee leuchtende Augen und Freunde von Interkultureller Entwicklung bestaunen die riesige ostasiatische Gemeinde, für die Düsseldorf bekannt ist und die (nicht nur die kulinarische) Landschaft der Stadt Düsseldorf geprägt hat.
Aber nicht nur für Hochkultur ist Düsseldorf bekannt und beliebt, auf der längsten Theke der Welt wird gefeiert, bis die Schwarte kracht und das nicht nur zur Karnevalszeit.
Wer Düsseldorf kennt, weiß: hier lässt es sich aushalten – egal ob für die Zeit einer kurzen Städtereise, eines Studiums oder doch gleich eines ganzen Lebens. Nicht ohne Grund schafft die Stadt es immer wieder in Deutschland weiten oder gar internationalen Städtevergleichen auf den vorderen Rängen mit dabei zu sein. Besonders in der Kategorie „Lebensqualität“ lässt Düsseldorf sich aus der oberen Riege nicht so leicht verdrängen.
Düsseldorf
06. Oktober 2010Sehenswürdigkeiten am Rhein
28. Dezember 2009Die wohl bekannsteste Sehenswürdigkeit am Rhein ist der Kölner Dom, welcher mit seinen knapp 157 m Bauhöhe das zweithöchste Kirchengebäude Europas und das dritthöchste der Welt ist. Der gigantische Publikumsmagnet wurde im Jahre 1966 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist das Wahrzeichen der Stadt Köln. Öffnungszeiten sind 6.00 bis 19.30 Uhr (November bis April) und 6.00 bis 22.00 Uhr (Mai bis Oktober). Auch eine Turmbesteigung ist gegen eine Gebühr von 2,50 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Ermäßigte möglich. Ein wunderschönes Schloss am Rhein ist das Schloss Stolzenfels, gelegen am Koblenzer Stadtteil Stolzenfels. Es wurde im neugotischen Stil erbaut und gilt als das imposanteste Bauwerk der Rheinromantik. Die Öffnungszeiten sind 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr (April bis September) und 9.00 bis 17.00 Uhr (Oktober bis November und Januar bis Mätz). Der Eintritt kostet 2,60 Euro für Erwachsene (1,30 Euro ermäßigt) und Kinder 1 Euro. Die Rheinregion ist zusätzlich ein beliebter Raum für den Weinanbau. Insbesondere das Weingebiet am Mittelrhein steht für Anbau von Qualitätswein.